Einkommensverteilung für Berufseinsteiger

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Der wohl einfachste Budgetplan für finanzielle Freiheit

„Ich bin jung, will was erleben und die Rente ist noch in weiter Ferne. Also warum sollte ich mir darüber jetzt schon Gedanken machen?“

Vielleicht hast Du diesen Satz auch schon mal gehört oder (hoffentlich nicht) auch schon selbst geäußert.

Natürlich sollst Du Spaß haben, denn schließlich lebst Du nur einmal. Und stell dir vor, Du legst alles auf die hohe Kante und hast morgen einen Unfall, der Dich an den Rollstuhl fesselt. Dann hat Dir das ganze Sparen auch nicht geholfen. Also wie schaffst Du den Spagat zwischen leben und investieren? Und wie schaffst Du langfristig den Weg zur finanziellen Unabhängigkeit?

Dafür hat es sich bewährt einen Budgetplan zu erstellen und diesen einfach stupide durchzuhalten. Übrigens lebe ich selbst nach diesem Budgetplan, allerdings ist meiner noch detaillierter. Dieser Budgetplan beruht auf der 60-10-10-20 Regel und ist der wahrscheinlich langweiligste, aber erfolgreichste Weg, um ein Leben in finanzieller Unabhängigkeit führen zu können.

Die 60-10-10-20 Regel teilst wich wie folgt auf:

  • maximal 60% der Nettoeinnahmen für laufende Kosten (Miete, Essen, Trinken, Auto, Versicherungen etc.). Achte hier bitte darauf, dass Du nicht über Deinen Verhältnissen lebst. Brauchst Du eine 4-Zimmer Wohnung als Single und muss es unbedingt der Audi RS7 sein? Das führt nur dazu, dass Du Dich immer weiter im Hamsterrad drehst und nur in die Arbeit gehst, um Dir das Benzin leisten zu können, damit Du in die Arbeit fahren kannst – überspitzt gesagt.
  • 10% für Spaß & Rücklagen (Urlaub, Essen gehen, Kino, Kleidung). Wenn Du weniger laufende Kosten hast, dann kannst Du auch mehr für Spaß ausgeben. Als Rücklage empfehle ich Dir mindestens 3-6 Monatsgehälter auf die Seite zu legen. So musst Du nicht in schwierigen Situationen auf Dein Erspartes aus den folgenden zwei Bereichen zurückgreifen.
  • 10% für kurzfristige Investments, um daraus passive Einnahmen (z.B. Mieteinnahmen oder Dividenden) zu generieren. Stell Dir vor, Du könntest mit 50 Jahren schon entscheiden, ob Du noch arbeiten möchtest oder nicht. Dafür brauchst Du aber ein Einkommen, das Dir auch zur Verfügung steht, wenn Du nicht im Job bist.
  • 20% für langfristige Investments (Altersvorsorge). Dieser Betrag erscheint Dir wahrscheinlich recht hoch, oder? Tatsächlich kann ich Dir exakt berechnen, dass dies die Mindestsumme für ein gutes Leben im Rentenalter ist. Und übrigens kannst Du hier auch staatliche Förderungen und Steueranreize nutzen!

Diesen Budgetplan setze ich so auch mit meinen Mandanten um, zeige ihnen wie sie Steuervorteile nutzen können und optimiere ihre Ausgaben. Wir generieren mehrere Einkommenströme, damit sie im Leben unabhängiger werden. Gemeinsam schaffen wir es, dass mehr Geld für Investitionen übrig bleibt und sie trotzdem auf nichts verzichten musst. Das Ergebnis: ein glückliches Leben – heute und morgen!

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